Eyb & Wallwitz Wochenausblick auf KW 13 2025

Eyb & Wallwitz

Der Wochenausblick auf KW 13. Die Konjunktur in den USA und Europa schwankt weiter im Spannungsfeld zwischen Unsicherheit und fiskalischen Weichenstellungen. Die Frühindikatoren für März werden zeigen, ob und wie stark sich die Geschäftsaussichten der Unternehmen im Euro-Raum dadurch verändern. In den USA bleibt die Industrie im Aufwind, die Verbraucherstimmung aber unter Druck. Auch weil die Inflation nur langsam sinkt. Zudem rückt die Schuldenobergrenze wieder in den Fokus. Zinsentscheidungen stehen u.a. in Norwegen und Mexiko an. Auf Unternehmensseite berichten u.a. noch BYD und Lululemon ihre Q4-Ergebnisse. Und vor 25 Jahren gewann Wladimir Putin erstmals die Präsidentschaftswahl in Russland, mit „nur“ 53% der Stimmen.

Montag

Konjunktur

Im Euro-Raum werden die Frühindikatoren für März zeigen, ob und wie stark die Hoffnungen auf einen expansiveren Kurs der deutschen Wirtschaftspolitik die Aussichten der Unternehmen verbessert haben. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Gesamtwirtschaft im Euro-Raum sollte um etwa 0,5 Punkte zugelegt haben (Februar: 50,2), der vierte Anstieg in Folge. Die Teilindizes für die Industrie (Februar: 47,6) und die Dienstleistungen (Februar: 50,6) dürften in ähnlichem Maße gestiegen sein. Regional dürften sich aber vor allem die deutschen Indizes verbessert haben. In den übrigen Euro-Ländern und v.a. in Frankreich dürfte der damit verbundene Anstieg der Zinsen sowie die Sorgen vor einer Verschärfung der Handelsstreitigkeiten mit den USA und die nationalen Herausforderungen den positiven Effekt kompensiert haben. 

Geldpolitik

Von der FED spricht u.a. Bostic. 

Unternehmen

In der Berichtssaison zum vierten Quartal berichtet u.a.: BYD

Dienstag

Konjunktur

In Deutschland dürfte der ifo Geschäftsklimaindex im März einen deutlichen Sprung nach oben gemacht haben (Februar: 85,2). Auch hier dürfte die Erwartung eines Fiskalimpulses die Stimmung der Unternehmen verbessert haben. Weniger pessimistisch dürften insbesondere die Bauunternehmen in die Zukunft blicken. Aber auch im Handel und bei den Dienstleistern dürften sich zumindest leichte Stimmungsverbesserungen zeigen. In der Industrie stehen sich die positiven Fiskalhoffnungen und die Sorgen vor US-Zöllen ab Anfang April gegenüber.

In den USA wird das Märzergebnis zum Verbrauchervertrauen des Conference Boards veröffentlicht. Der Index dürfte – wie bereits das konkurrierende Michigan-Verbrauchervertrauen – deutlich gesunken sein (Februar: 98,3). Die erratische Wirtschaftspolitik der US-Administration und die angekündigten Kürzungen von Stellen im öffentlichen Sektor hinterlassen zunehmend Spuren.  

Geldpolitik

Von der FED spricht u.a. Williams zum Zinsausblick.

Von der EZB äußern sich Vujcic und Holzmann zur Geldpolitik. 

Mittwoch

Konjunktur

In Australien ist die Inflationsrate (CPI) im Februar wohl erneut leicht gesunken und liegt damit weiter im Zielkorridor der Notenbank (Januar: +2,5%). Eine solche Entwicklung erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer schrittweiser Zinssenkungen, nachdem die RBA im Februar den ersten Zinsschritt gemacht hat (aktuell: 4,1%).

In den USA sind die Auftragseingänge in der Industrie im Februar wohl etwas gesunken (Januar: +3,2%). Im Vormonat hatten starke Großaufträge das Ergebnis nach oben überzeichnet. Insgesamt bleibt die Entwicklung der US-Industrie aber aufwärtsgerichtet.  

Politik

In den USA gibt die Budgetbehörde (CBO) bekannt, wann die öffentliche Verschuldung vermutlich die Schuldenobergrenze erreicht. 

Geldpolitik

Von der FED spricht Musalem zum Wirtschafts- und Zinsausblick.

Von der EZB äußert sich Cipollone zu Kryptowährungen und dem digitalen Euro. 

Donnerstag

Geldpolitik

Die Notenbanken in Norwegen (aktuell: 4,5%) und Mexiko (aktuell: 9,5%) entscheiden über ihre Leitzinsen

Von der FED spricht Barkin.

Von der EZB äußern sich de Guindos, Villeroy de Galhau, Schnabel, Wunsch und Escriva. 

Politik

In den USA veröffentlicht das CBO den langfristigen Ausblick für die Entwicklung der Staatsverschuldung. 

Unternehmen

In der Berichtssaison zum vierten Quartal berichtet u.a.: Lululemon

Freitag

Konjunktur

In Japan ist die Kerninflationsrate im Raum Tokio im März wohl weiter leicht gestiegen (Februar: +2,2%). Hierfür sprechen vor allem höhere Nahrungsmittelpreise. Insgesamt legen die Preis- und Lohndaten seit Jahresbeginn nahe, dass sich die Teuerung im Zielbereich von 2% festsetzt und sprechen damit für weitere Zinsanhebungen der BoJ im Jahresverlauf.

In den USA ist die PCE-Kerninflation im März wohl ähnlich stark gestiegen wie im Vormonat (Februar: +0,3%). Darauf deuten die bereits veröffentlichten CPI- und PPI-Daten hin. Damit würden die Daten den abwartenden Kurs der FED stützen und – trotz der konjunkturellen Bremseffekte durch die hohe Unsicherheit – klar gegen baldige weitere Zinssenkungen sprechen. Die Konsumausgaben der Haushalte sind dagegen wohl wieder spürbar gestiegen (Februar: -0,2%).

Geldpolitik

Von der FED spricht Bostic.

KW 13 in historischer Perspektive

Am 26. März 2000 wurde Wladimir Putin bei den russischen Präsidentschaftswahlen mit 52,9 Prozent der Stimmen erstmals zum Präsidenten gewählt. Zuvor war er bereits der kommissarische Amtsinhaber, nachdem Vorgänger Boris Jelzin am 31. Dezember 1999 überraschend sein Amt niedergelegt hatte. Insgesamt hat er sich – mit einer Pause zwischen 2008 und 2012 – bei weiteren vier Präsidentschaftswahlen im Amt bestätigen lassen. Die offiziellen Zustimmungsquoten lagen dabei zwischen 63 und zuletzt 88%. Nach einer Verfassungsänderung im Jahr 2000 kann Putin theoretisch bis 2036 im Amt bleiben. 

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