Wollten Sie schon immer wissen, was ein Bulle und ein Bär an der Börse zu suchen haben? Oder fragen sich, was ein Investmentdepot ist? Wir erklären Ihnen das Basiswissen rund um die Geldanlage in Investmentfonds einfach und verständlich!
In Deutschland unterliegen Erträge aus Investmentfonds, wie auch aus anderen Kapitalanlagen, der Abgeltungssteuer. Die Abgeltungssteuer ist eine pauschale Steuer auf Kapitalerträge und beträgt derzeit (Stand: Jahr 2024) 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Diese Steuersätze werden auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne aus Investmentfonds angewendet. Die Steuer wird von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.
Es gibt einen Freibetrag für Kapitalerträge (z.B. Zinsen und Dividenden), der bei der Abgeltungssteuer berücksichtigt wird. Der Freibetrag beträgt für Singles 1.000 € und für Verheiratete 2.000 €. Falls die Erträge diesen Freibetrag nicht übersteigen, ist keine Abgeltungssteuer fällig.
Ziel reiner Absolute-Return-Konzepte ist es, „marktunabhängige“ Erträge zu erzielen. Das bedeutet, sich von Marktbewegungen abzukoppeln und einen stetigen Ertrag zu erwirtschaften.
Um dies zu erreichen, bedienen sich Absolute Return-Konzepte spezieller Strategien über viele Anlageklassen hinweg, z.B. spezieller Strategien im Aktien- und Rentenbereich. Die hohe Komplexität dieser Strategien erfordert spezialisiertes Know-how.
Bei Transaktionen mit ETFs (Kauf, Verkauf, Sparplan, Entnahmeplan) fallen neben den Ordergebühren der Depotbank in der Regel zusätzliche Kosten (ATC) an.
ETFs bilden Aktienindizes ab und handeln daher hauptsächlich mit Aktien. Erwirbt ein Anleger Fondsanteile an einem ETF, investiert der ETF die neuen Kundengelder anschließend in Aktien. Die ATC kommen dem Fonds zugute, um die beim Aktienhandel auf Fondsebene anfallenden Börsengebühren (Transaktionskosten, Börsenspesen etc.) abzudecken.
Jeder ETF legt die Höhe seiner ATC individuell fest. Sie finden die Angabe der Additional Trading Costs im jeweiligen Fondsfactsheet in unserem Fondsfinder.
Das Agio, auch Ausgabeaufschlag genannt, ist ein Aufgeld, das beim Kauf von Fondsanteilen erhoben werden kann.
Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie die meisten Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.
Als AIF gelten alle geschlossenen Fonds. Geschlossen deshalb, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt für neue Investoren geschlossen werden (z.B. nach Ablauf einer Frist oder bei Erreichen der erforderlichen Kapitalsumme).
Darüber hinaus zählen auch offene Spezialfonds und offene Immobilienfonds zu den AIF.
Aktienfonds sind Investmentfonds, die in erster Linie in Aktien investieren. Diese Fonds sammeln Geld von Anlegern und setzen es dann in eine breite Palette von Aktien verschiedener börsennotierter Unternehmen oder Sektoren ein. Das Hauptziel besteht darin, Kapitalwachstum zu erzielen, indem die Wertentwicklung der ausgewählten Aktien im Fondsportfolios maximiert wird.
Aktives Fondsmanagement bezieht sich auf eine Anlagestrategie, bei der Fondsmanager aktiv Entscheidungen treffen, um die Rendite des Fonds zu maximieren. Das Fondsmanagement versucht durch strategisch und taktisch orientierte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren einen vorher festgelegten Vergleichsindex (Benchmark), zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX), in der Wertentwicklung zu schlagen.
Alpha (auch: Alphafaktor) ist ein Begriff aus der Finanzwelt, der die Überrendite eines Investmentfonds im Vergleich zu einem bestimmten Referenzindex (Benchmark) misst. Es repräsentiert die Fähigkeit des Fondsmanagements, eine Rendite zu erzielen, die über der erwarteten Rendite des Marktes liegt, unter Berücksichtigung des Risikos.
Der Anlagegrundsatz orientiert sich am Fondstyp und ist in der Regel schon aus dem Fondsnamen ersichtlich. Er gibt den Rahmen für die Anlageziele des Fonds vor. Mit Hilfe der Anlagepolitik wird dann versucht, diese Ziele zu erreichen.
Beispiele
Fondsname: DWS Aktien Strategie Deutschland (WKN 976986)
Anlagestrategie: Der Fonds investiert vorwiegend in deutschen Standardwerten (Blue Chips) und wachstumsstarken mittleren (Mid Caps) und kleineren Werten (Small Caps).
Fondsname: Comgest Monde (WKN 939942)
Anlagestrategie: Anlageziel ist eine langfristige Wertentwicklung. Der Fonds ist jederzeit zu mindestens 60% in internationalen Aktien investiert. Der Fondsmanager wählt die Werte nach eigenem Ermessen und ohne Verpflichtung zur Aufteilung auf bestimmte geografische Regionen, Sektoren und Marktkapitalisierungen aus. Der Fonds kann bis zu 20% in Anleihen investiert sein, die von Regierungen sowie staatlichen oder privaten Unternehmen ausgegeben werden. Sie kann außerdem Wandelanleihen erwerben, die von börsennotierten Unternehmen ausgegeben werden.
Im Fondsfinder finden Sie Angaben zum Anlagegrundsatz aller Investmentfonds.
Dies ist der Zeitraum, in dem ein bestimmter Betrag nicht benötigt wird und somit angelegt werden kann. Der Anlagehorizont sollte auch der Risikobereitschaft des Anlegers entsprechen. Das Spektrum reicht von einem kurzfristigen Anlagehorizont von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten über einen mittelfristigen bis hin zu einem langfristigen Anlagehorizont von mehr als 6 Jahren.
Die steuerlichen Anschaffungsdaten eines Fonds (Anschaffungskosten & Anschaffungszeitpunkt) werden zur Berechnung des Veräußerungsgewinns bzw. -verlusts und der daraus resultierenden Abgeltungssteuer herangezogen.
Bei einem Depotübertrag innerhalb Deutschlands übermittelt die abgebende Bank diese - je nach Übertragungsart - automatisch an die neue Depotbank. Damit die Abgeltungssteuer auf Ihre Gewinne und Verluste korrekt ermittelt werden kann, stellen Sie eine korrekte Übermittlung sicher und wenden Sie sich ggf. an Ihre Depotbank, wenn Sie die Anschaffungsdaten Ihrer Fonds nicht online einsehen können. Fehlen die Anschaffungsdaten, nimmt die Depotbank eine pauschale Besteuerung in Höhe von 30% des Veräußerungserlöses vor.
Ein Anteil (Fondsanteil) repräsentiert einen Anteil am Gesamtvermögen eines Investmentfonds. Investmentfonds sammeln Geld von einer Vielzahl von Anlegern und investieren es in eine diversifizierte Auswahl von Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien, Anleihen oder andere Finanzinstrumente. Anleger, die Geld in einen Investmentfonds einzahlen, erhalten im Gegenzug Fondsanteile. Bei vielen Fondsgesellschaften können auch Bruchteile eines Fondsanteils erworben werden.
Ein Investmentfonds kann in mehreren Varianten aufgelegt werden. Die unterschiedlichen Varianten weisen unterschiedliche ISIN bzw. WKN auf. Die Anteilsklassen können sich beispielsweise in der Gebührenstruktur, der Währung des Anteils, der Mindestanlagesumme, der Ertragsverwendung (Ausschüttung oder Thesaurierung) oder in der Anlegerzielgruppe unterscheiden.
Der Anteilspreis ist der Kaufpreis für einen einzelnen Anteil an einem Fonds(vermögen). Er kann sich vom Anteilwert dahingehend unterscheiden, dass beim Kauf ein Ausgabeaufschlag (meist 5% auf die Investitionssumme) erhoben wird.
Anteilspreis = Anteilswert + Ausgabeaufschlag
Übrigens: Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie auf die meisten Fonds einen Rabatt von 100% auf den Ausgabeaufschlag! Somit entspricht der Anteilspreis bei FondsSuperMarkt auch dem Anteilswert.
Der Anteilswert ist der Wert eines Fondsanteils ohne Ausgabeaufschlag, auch Nettoinventarwert (NAV) genannt. Er ergibt sich aus dem Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile. Er ist somit abhängig vom Wert der zum Fondsvermögen gehörenden Anlagegegenstände und ändert sich laufend.
Die Fondsgesellschaft bzw. die Depotbank veröffentlicht den Anteilswert von Publikumsfonds in der Regel börsentäglich.
Alle aktuellen Anteilspreise finden Sie in unserem
Im Zusammenhang mit Investmentfonds bedeutet "antizyklisch", dass Anleger versuchen, ihre Investitionen gegen den allgemeinen Markttrend zu tätigen. Anstatt dem aktuellen Markttrend zu folgen, versuchen antizyklische Anleger, Chancen zu erkennen, die sich aus vorübergehenden Schwankungen oder Gegenbewegungen ergeben.
Dies könnte bedeuten, dass Anleger versuchen, Fondsanteile zu kaufen, wenn die Kurse niedrig sind (während einer Baisse oder nach einem Rückgang der Märkte), und zu verkaufen, wenn die Kurse hoch sind (während einer Hausse oder nach einem Anstieg der Märkte). Der Ansatz zielt darauf ab, von Marktineffizienzen oder übertriebenen Marktbewegungen zu profitieren.
Unter Arbeitnehmersparzulage versteht man einen Zuschuss des Staates für vermögenswirksame Leistungen. Somit ist sie eine staatliche Subvention für Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Sie dient der Vermögensbildung von Arbeitnehmern und wird nur gewährt, wenn das zu versteuernde Einkommen unter 40.000 € (Ledige) bzw. 80.000 € (Verheiratete, gemeinsame Steuerveranlagung) liegt. (Stand: Januar 2024)
Die Zulage beträgt maximal 80 € für Ledige bzw. 160 € für Verheiratete.
Im Kontext von Investmentfonds bezieht sich der Begriff "Asset" auf Vermögenswerte oder Anlagegegenstände, die im Portfolio des Fonds gehalten werden. Diese Vermögenswerte können verschiedene Formen annehmen, darunter
Die Zusammensetzung der Assets kann je nach Art des Investmentfonds unterschiedlich sein. Ein Aktienfonds wird hauptsächlich in Aktien investieren, während ein Rentenfonds vorwiegend in Anleihen anlegen wird. Mischfonds können eine Kombination aus verschiedenen Assetklassen enthalten, um Diversifikation und Risikostreuung zu erreichen.
Unter Asset Management (Vermögensverwaltung) versteht man die professionelle Verwaltung von Vermögenswerten privater oder institutioneller Anleger. Ziel des Asset Managements ist es, diese Vermögenswerte so zu verwalten, dass die finanziellen Ziele des Eigentümers erreicht oder übertroffen werden. Dieser Prozess umfasst eine breite Palette von Aufgaben, einschließlich der Analyse, Planung, Entscheidungsfindung und Überwachung von Investitionen.
ATC sind Fremdkosten, die beim Handel von ETFs berechnet werden. Sie können sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf anfallen und werden als Prozentsatz des gehandelten Betrags angegeben.
Beim Kauf eines Fondsanteils zahlt der Anleger meist einen Ausgabeaufschlag (Agio). Das ist die Differenz zwischen dem Ausgabepreis und dem Anteilwert. Der Ausgabeaufschlag variiert je nach Fondsart und Vertriebsweg und deckt üblicherweise die Beratungs- und Vertriebskosten. Der Ausgabeaufschlag ist ein Prozentsatz des investierten Betrags und wird direkt dem Anleger belastet.
Beispiel: Ein Fonds hat einen Ausgabeaufschlag von 5%. Wenn ein Anleger 1.000 € in den Fonds investiert, würden ihm 950 € tatsächlich als Fondsanteile gutgeschrieben werden und die restlichen 50 € würden als Ausgabeaufschlag anfallen.
Gut zu wissen: Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie die meisten Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag!
Der Ausgabepreis von Investmentfonds, auch Emissionspreis genannt, ist der Preis, zu dem Anleger Fondsanteile kaufen können. Er setzt sich aus dem Nettoinventarwert (NAV) des Fonds und dem Ausgabeaufschlag zusammen. Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen anfällt und häufig in Prozent des Anlagebetrages angegeben wird.
Die Formel für den Ausgabepreis lautet
Ausgabepreis = Nettoinventarwert (NAV) + Ausgabeaufschlag
Der Nettoinventarwert ist der Wert aller Vermögenswerte des Fonds abzüglich seiner Verbindlichkeiten, berechnet pro Anteil. Der Ausgabepreis enthält den Ausgabeaufschlag, der in der Regel zur Deckung von Vertriebsprovisionen und sonstigen Verkaufskosten dient.
Beispiel: Hat ein Fonds einen Nettoinventarwert von 10 € je Anteil und einen Ausgabeaufschlag von 5 %, so beträgt der Ausgabepreis 10 € + (10 € * 5 %) = 10,50 € je Anteil.
Bei ausschüttenden Fonds erhalten die Anleger in der Regel jährlich eine Ausschüttung. Nach Ablauf des Fondsgeschäftsjahres werden die Erträge des Fonds an die Anteilsinhaber (Fondsanleger) ausgeschüttet. Dabei handelt es sich um kapitalertragsteuerpflichtige Erträge wie Zinsen und Dividenden. Der Anteilspreis des jeweiligen Fonds vermindert sich am Tag der Ausschüttung um diesen Betrag.
Von den ausgeschütteten Erträgen kauft die Depotbank in der Regel automatisch wieder neue Anteile für die Anleger.
Bei einem ausschüttenden Investmentfonds werden ordentliche (Zins- und Dividendenerträge) und gegebenenfalls außerordentliche Erträge in der Regel einmal pro Jahr an die Anleger ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen im Jahresverlauf den Anteilwert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt diesen Ausschüttungsbetrag.
Handelt es sich dagegen um einen thesaurierenden Fonds, werden die Erträge nicht direkt an den Anleger ausgeschüttet, sondern verbleiben im Fondsvermögen. Dadurch ergibt sich ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.
Siehe "Entnahmeplan"
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist im Mai 2002 aus dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred), dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) und dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) hervorgegangen.
Die BaFin handelt im öffentlichen Interesse. Ihr oberstes Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit, Stabilität und Integrität des deutschen Finanzsystems zu gewährleisten. Mit der Solvenzaufsicht trägt sie dazu bei, die Solvenz von Kreditinstituten, Versicherern und Finanzdienstleistern sicherzustellen. Darüber hinaus soll die Marktaufsicht der BaFin für faire und transparente Verhältnisse auf den Märkten sorgen und die Gemeinschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen. Dieser Schutz erstreckt sich auf alle Produkte und Finanzdienstleistungen, die von der BaFin beaufsichtigt werden.
Das PRIIPs Basisinformationsblatt für Fonds muss ab 01.01.2023 von jeder Fondsgesellschaft für private und semi-professionelle Anleger veröffentlicht werden.
PRIIP bedeutet
Bis Ende 2022 mussten Fondsgesellschaften das Key Investor Information Document (KIID) nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) veröffentlichen. Das KIID wird ab 2023 durch das dreiseitige PRIIP-Basisinformationsblatt ersetzt.
Inhalte des PRIIPs Basisinformationsblatts
Der Begriff "Bär" wird in der Finanzwelt oft verwendet, um eine Marktsituation zu beschreiben, in der die Kurse von Wertpapieren, wie Aktien, insgesamt abwärts tendieren. Ein "Bärenmarkt" ist also ein Markt, in dem die Kurse tendenziell fallen oder sich in einem Abwärtstrend befinden. Dies steht im Gegensatz zu einem "Bullenmarkt", in dem die Kurse steigen.
Hier sind einige charakteristische Merkmale eines Bärenmarkts:
Es ist wichtig zu beachten, dass Bärenmärkte Teil des normalen Marktzyklus sind, und sie können unterschiedlich lange dauern. Sie können von unterschiedlichen Faktoren ausgelöst werden, darunter wirtschaftliche Abschwünge, politische Unsicherheit oder andere externe Einflüsse.
Bärenmärkte können jedoch auch Chancen für langfristige Anleger bieten, um günstige Einstiegspunkte zu finden und von zukünftigen Markterholungen zu profitieren.
Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolgs. Unter der Benchmark wird im Allgemeinen ein Vergleichsportfolio verstanden - meistens ein bekannter Börsenindex, wie zum Beispiel der Deutsche Aktienindex (DAX) oder die MSCI-Indizes von Morgan Stanley Capital International. Aber auch andere Investmentfonds mit demselben Anlageschwerpunkt können als Benchmark dienen. Da die Benchmark für die Aussagekraft aller Methoden zur Rendite-Messung von großer Bedeutung ist, werden an die zu wählende Benchmark hohe Anforderungen gestellt.
Beta ist eine Kennzahl, um die Volatilität oder das Risiko eines Vermögenswerts im Vergleich zu einem Benchmark-Index zu messen. Im Zusammenhang mit Investmentfonds wird Beta oft verwendet, um das Risiko des Fonds im Vergleich zu einem breiten Marktindex zu bewerten.
Die Beta-Berechnung erfolgt durch statistische Analyse historischer Preisbewegungen. Ein Beta-Wert von 1,0 bedeutet, dass der Fonds in etwa genauso volatil ist wie der Benchmark-Index. Ein Beta-Wert unter 1,0 deutet darauf hin, dass der Fonds tendenziell weniger volatil ist als der Index, während ein Beta-Wert über 1,0 darauf hinweist, dass der Fonds in der Regel volatiler ist als der Index.
Hier sind einige Interpretationen von Beta-Werten bei Investmentfonds:
In Deutschland umfasst die bAV verschiedene Durchführungswege, darunter auch die Anlage in Investmentfonds.
Merkmale von bAV-Produkten mit Investmentfonds können sein:
Die FNZ Bank bietet verschiedene Möglichkeiten im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge an (z.B. ebase bAV Depot).
Nur eine Handvoll Aktien können als echte Blue Chips bezeichnet werden. Die wichtigsten drei Aspekte, um als sog. Blue Chip Company eingestuft zu werden, sind:
Die Investition in Blue Chips ist aufgrund der genannten Merkmale für viele Investoren eine vergleichsweise risikoärmere Anlage.
"Börsentäglich" bedeutet, dass eine bestimmte Aktivität (z.B. die Preisfeststellung eines Investmentfonds) an jedem Tag stattfindet, an dem die Börse geöffnet ist. Die meisten internationalen Börsen haben reguläre Geschäftszeiten und Handelstage, die in der Regel von Montag bis Freitag gehen. An diesen Tagen können Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Devisen und andere gehandelt werden. "Börsentäglich" bezieht sich dann auf Aktivitäten oder Ereignisse, die an diesen Tagen auf den Finanzmärkten stattfinden.
Es ist wichtig zu beachten, dass es auch Feiertage gibt, an denen die Börsen geschlossen sind und daher keine börsentäglichen Aktivitäten stattfinden. Diese Feiertage können je nach Land und Region variieren.
Die aktuellen Anteilspreise von Investmentfonds finden Sie in unserem
Branchenfonds investieren in Wertpapiere (meist Aktien) einer bestimmten Branche, wie beispielsweise erneuerbare Energien oder Rohstoffe.
Im Fondsfinder können Sie Fonds aus verschiedenen Branchen (Kategorien) auswählen. Gezielte Investitionen können auch über Themenfonds getätigt werden.
Der Begriff "Bulle" wird in der Finanzwelt verwendet, um einen optimistischen oder auf steigende Kurse setzenden Marktteilnehmer zu beschreiben. Ein "Bullenmarkt" ist eine Marktphase, in der die Kurse von Wertpapieren tendenziell steigen oder sich in einem Aufwärtstrend befinden. Dies steht im Gegensatz zu einem "Bärenmarkt", in dem die Kurse tendenziell fallen.
Hier sind einige charakteristische Merkmale eines Bullenmarkts:
Bullenmärkte können unterschiedlich lang andauern und von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden, darunter positive wirtschaftliche Daten, niedrige Zinsen, Unternehmensgewinne und verbessertes Vertrauen der Anleger. Es ist wichtig zu beachten, dass Bullenmärkte nicht endlos sind, und sie können von Rückgängen oder Korrekturen abgelöst werden.
Die BVI-Methode ist eine Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds und wurde vom BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) entwickelt. Alle Kosten auf Fondsebene, also Management- oder Depotbankgebühren, werden in der Berechnung berücksichtigt.
Ein "Chart" (Diagramm) bei Investmentfonds ist eine visuelle Darstellung der historischen Performance des Fonds über einen bestimmten Zeitraum. Diese Diagramme werden oft verwendet, um Anlegern einen Überblick über die Kursentwicklung des Fonds zu geben und möglicherweise Trends oder Muster zu identifizieren. Hier sind einige der häufigsten Arten von Charts, die für Investmentfonds verwendet werden:
Im Rahmen eines Sparplan mit gleichbleibenden Sparraten erwirbt ein Anleger automatisch bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile. Langfristig kann damit ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis erreicht werden. Der Anleger vermeidet prozyklisches Verhalten.
Unter der Cut-off-Zeit versteht man den Annahmeschluss für Kauf- und Verkaufsaufträge bei Investmentfonds im Festpreisgeschäft. Jeder Fonds hat unterschiedliche Schlusszeiten; in der Regel ist bei jedem Investmentfonds eine genaue Uhrzeit (z.B. 13.00 Uhr) angegeben, welche die Annahme befristet.
Orders, die bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder Vertriebsstelle bis zur Cut-off-Zeit eingehen, werden je nach Preisfeststellung am selben Tag (t+0), am darauffolgenden Bewertungstag (t+1) oder an dem von der KVG vorgegebenen Bewertungstag abgerechnet. Werden die Orders nach der Schlusszeit aufgegeben, werden diese für den nächsten Tag vorgetragen.
Die genauen Cut-Off-Zeiten können Sie im Fondsfinder vieler Depotbanken (FNZ Bank, FIL Fondsbank etc.) abfragen.
Ein Dachfonds ist ein Investmentfonds, der nicht direkt in einzelne Wertpapiere oder Anlageklassen investiert, sondern in Anteile anderer Investmentfonds. Mit anderen Worten, ein Dachfonds ist ein Fonds, der sein Kapital in bereits bestehende Fonds investiert, anstatt direkt in einzelne Aktien, Anleihen oder andere Vermögenswerte.
Hier sind einige wichtige Merkmale von Dachfonds:
Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Er setzt sich aus den 40 umsatzstärksten deutschen Aktien (Blue Chips) zusammen und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes. Entscheidend für die Aufnahme sind Börsenumsatz und Marktkapitalisierung auf Basis des Free Floates.
Der DAX wird als Kurs- und Performanceindex berechnet, wobei unter der Kurzbezeichnung DAX der Performanceindex verstanden wird.
Der Begriff "Depot" wird im Allgemeinen synonym mit "Investmentdepot", "Fondsdepot" oder "Anlagekonto" verwendet. Ein Depot ist ein Konto, auf dem Anleger Wertpapiere wie Investmentfondsanteile, Aktien, Anleihen und andere Finanzinstrumente halten und handeln können.
Hier sind einige wichtige Aspekte, die das Investmentdepot charakterisieren:
Bei FondsSuperMarkt haben Sie die Auswahl aus mehreren Depotbanken, bei denen Sie Ihr persönliches Depot eröffnen können.
Depotgebühren werden von Banken, Sparkassen oder Fondsgesellschaften für die Verwaltung eines Depots erhoben.
FondsSuperMarkt übernimmt bei Einhaltung der entsprechenden Mindestdepotvolumina die Depotgebühren seiner Kunden komplett.
Ein Depotübertrag/Depoteinzug/Depotumzug ist der Transfer von Fonds und anderen Wertpapieren auf ein anderes Depot, ohne dass diese verkauft werden. Ein Übertrag ist sowohl innerhalb einer Bank (interner Depotübertrag) als auch zwischen verschiedenen Banken möglich. Dabei können auch die Depotinhaber wechseln, z.B. Übertrag von einem Einzeldepot auf ein Gemeinschaftsdepot.
Wenn Sie Ihre Fonds in ein Depot übertragen, das über FondsSuperMarkt vermittelt wird, profitieren Sie künftig von günstigeren Konditionen wie z.B. 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.
Diversifikation bezeichnet die Strategie, das Anlagerisiko zu reduzieren, indem man Investitionen auf verschiedene Anlageklassen, Branchen, Vermögenswerte oder geografische Regionen verteilt. Die Grundidee hinter der Diversifikation besteht darin, dass unterschiedliche Vermögenswerte unterschiedlichen Risiken unterliegen und nicht alle gleichzeitig die gleiche Entwicklung zeigen. Durch eine breite Streuung können Verluste in einem Bereich möglicherweise durch Gewinne in einem anderen Bereich ausgeglichen werden. Die Diversifikation ist eine wichtige Praxis in der Geldanlage, um das Risiko zu minimieren und die Chancen auf stabile Renditen zu erhöhen.
Eine Einmalanlage in Fonds bezieht sich auf eine einmalige Investition von Geld in Investmentfonds. Bei einer Einmalanlage legt ein Anleger einen bestimmten Geldbetrag in einen Fonds an.
Im Gegensatz zur Einmalanlage können Fonds auch über einen regelmäßigen Sparplan gekauft werden.
Die Einlagensicherung in Deutschland ist ein Schutzmechanismus, der darauf abzielt, die Guthaben von Bankkunden (Kontoguthaben, Festgeld, Spareinlagen) zu sichern, falls eine Bank zahlungsunfähig wird oder Insolvenz anmelden muss. In Deutschland erfolgt die Einlagensicherung in erster Linie durch die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung und durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB).
Unabhängig von der Einlagensicherung gelten Investmentfonds als "Sondervermögen" und unterliegen einem besonderen Schutz!
Fonds, die in Aktien oder Anleihen aus Schwellenländern (Emerging Markets) investieren. Schwellenländer sind Staaten, die sich von einem Entwicklungs- zu einem Industrieland wandeln. Sie weisen hohe Wachstumsraten und hohe Gewinnchancen für Investitionen auf, bergen aber auch überdurchschnittliche wirtschaftliche oder politische Risiken.
Als Schwellenländer werden beispielsweise Argentinien, Brasilien, Mexiko, Südafrika, Türkei oder Indien bezeichnet. Aber auch mittel- und osteuropäische Reformstaaten wie Ungarn oder Tschechien gehören dazu.
Ein Entnahmeplan bei Fonds ist eine finanzielle Strategie, bei der Anleger regelmäßig Gelder aus ihrem Investmentfonds entnehmen, um damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren oder andere Ausgaben zu decken. Dieser Plan wird oft von Anlegern in der Rentenphase oder nach dem Erreichen bestimmter finanzieller Ziele genutzt, um eine regelmäßige Einnahmequelle zu schaffen. Höhe und Dauer der Auszahlungen können dabei flexibel festgelegt werden.
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der wie ein Investmentfonds verschiedene Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe bündelt und die Anteile dieses Portfolios in Form von Wertpapieren an einer Börse handelbar macht. ETFs werden in der Regel dazu verwendet, breite Marktindizes (DAX, MSCI World etc.) abzubilden, können aber auch auf spezifische Branchen, Länder oder Anlagestrategien ausgerichtet sein. ETFs haben kein aktives Management.
Beim Handel fällt zwar kein Ausgabeaufschlag an, aber es werden die jeweiligen Transaktionsgebühren des Kreditinstituts oder Brokers bei Kauf und Verkauf belastet.
Fonds, die nur in Aktien von Unternehmen investieren, die ethisch-moralische Grundsätze und definierte Kriterien für nachhaltiges soziales und ökologisches Handeln erfüllen. Ausgeschlossen sind beispielsweise Produzenten von Waffen, Suchtmitteln wie Drogen, Alkohol oder Zigaretten und anderen gesundheitsschädlichen Produkten. Aber auch Unternehmen, die ihr Geld mit Kinderarbeit, Raubbau an natürlichen Ressourcen, Missachtung von Menschenrechten oder Tierschutzgesetzen verdienen, werden ausgeschlossen.
Beim Festpreisgeschäft findet kein Handel über die Börse statt, dafür gilt jeweils ein festgelegter Preis - daher die Bezeichnung Festpreisgeschäft. Bei einem Festpreisgeschäft kauft die Depotbank Fondsanteile direkt bei einer Fondsgesellschaft. Der Anteilspreis (NAV) wird in der Regel börsentäglich von der Fondsgesellschaft festgelegt.
Gegensatz: Kommisionsgeschäft
Investmentfonds sind gemeinschaftliche Kapitalanlagen. Fondsgesellschaften bündeln das Geld vieler Anleger typischerweise in einem Sondervermögen. Fondsmanager legen es entsprechend der jeweiligen Fondsstrategie an.
Die Anleger erhalten für ihre Einzahlung Fondsanteile und müssen selbst keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Sie werden Miteigentümer am Fondsvermögen und haben Anspruch an den Gewinnen des Fonds, zum Beispiel den Dividenden, Zinsen oder Kursgewinnen.
Investmentfonds unterscheiden sich hinsichtlich
Das Fondsvermögen ist die Summe aller Vermögenswerte eines Investmentfonds, also bspw. aller vom Fonds gehaltenen
Das Fondsvolumen gibt an, wie viel Kapital in einem Fonds gesammelt ist. Die Größe allein sagt aber nichts über die Qualität eines Fonds aus. Fonds mit kleinerem Volumen können genauso gut eine Alternative für jedes Anlagedepot darstellen. Entscheidend für die Auswahl sind die langfristige Wertentwicklung eines Fonds und die individuelle Risikoneigung des Anlegers.
Anleger können ihrem Kreditinstitut (Depotbank) einen Freistellungsauftrag erteilen, um ihren Sparer-Pauschbetrag (1.000 € für Ledige bzw. 2.000 € für Verheiratete) auszuschöpfen. Sofern der Auftrag rechtzeitig vorliegt, wird bei Erträgen bis zur Höhe des freigestellten Betrags (pro Jahr) keine Abgeltungsteuer abgeführt.
Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquide Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit investieren. Hierzu zählen Termingelder, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit einer Laufzeit von unter 12 Monaten.
Bei geschlossenen Fonds wird während einer bestimmten Zeichnungsfrist ein von vornherein festgelegtes Emissionsvolumen platziert. Bei Erreichen eines dieser Parameter wird der Fonds geschlossen und es werden keine weiteren Investoren mehr aufgenommen. Ziel ist es, z.B. mit einem Großprojekt (Immobilien, Windpark, Flugzeug) Renditen für die Anleger zu erwirtschaften und auszuschütten. Am Ende einer festgelegten Laufzeit ist der Verkauf der Objekte und die Rückzahlung der Anlagesumme inkl. Rendite vorgesehen.
Bei einem geschlossenen Fonds besteht keine Rücknahmeverpflichtung, so dass der Anleger in den meisten Fällen über die gesamte Laufzeit investiert bleibt.
Depotübertrag: Der abgebende Depotinhaber ist nicht mit dem übernehmenden identisch. Bei folgenden Konstellationen liegt ein Gläubigerwechsel vor:
Gemeinschaftsdepot | → | Einzeldepot |
Einzeldepot | → | Gemeinschaftsdepot |
Einzeldepot Person A | → | Einzeldepot Person B |
Gemeinschaftsdepot Personen A | → | Gemeinschaftsdepot Personen B |
Bei einem Depotübertrag mit Gläubigerwechsel sind steuerliche Aspekte zu beachten.
Die Handelsaussetzung bei Fonds bezieht sich darauf, dass vorübergehend keine Anteile des betreffenden Investmentfonds gekauft oder verkauft werden können. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen und ist in der Regel eine vorübergehende Maßnahme. Mögliche Gründe für eine Handelsaussetzung bei Fonds:
Es ist wichtig zu beachten, dass eine Handelsaussetzung keine dauerhafte Maßnahme ist. Sie soll dazu dienen, die Interessen der Anleger zu schützen und die Stabilität des Fonds zu gewährleisten. Während einer Aussetzung können Anleger vorübergehend keine Anteile kaufen oder verkaufen, sollten jedoch die Entwicklung im Auge behalten, da die Aussetzung normalerweise aufgehoben wird, sobald die Bedingungen es zulassen.
Bei Fonds kann der Begriff "hedged" darauf hinweisen, dass der Fonds eine Absicherungsstrategie, auch als "Währungsabsicherung" bekannt, implementiert hat. Eine Währungsabsicherung wird verwendet, um das Wechselkursrisiko zu reduzieren, das bei Investitionen in Vermögenswerte erfolgt, die in einer anderen Währung als der Referenzwährung des Fonds notiert sind.
Ob ein Fonds gehedged wird, ist oftmals schon im Namen der Fondsanteilsklasse zu erkennen.
Als Immobilienfonds werden verschiedene Gesellschaftsformen bezeichnet, die Kapital von mehreren Anlegern bündeln, um dieses in Immobilien zu investieren. Es gibt verschiedene wirtschaftliche und rechtliche Konstruktionen.
Ein Fonds, der die Zusammensetzung eines bestimmten Index (zum Beispiel DAX, Dow Jones, MSCI World) möglichst exakt nachbildet. Die Wertentwicklung des Fonds sollte dem Verlauf des Index entsprechen. Um das zu erreichen, investieren die Fonds zum Beispiel in die dem Index zugrunde liegenden Wertpapiere im gleichen Verhältnis wie der Index. Im angelsächsischen Bereich sind Indexfonds sehr verbreitet, in Deutschland gewannen sie in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung.
Im Unterschied zu Spareinlagen bei einer Bank, die im Insolvenzfall nur bis zu einem Maximalbetrag abgesichert sind, gibt es für Investitionen in Investmentfonds eine besondere Regelung: Sondervermögen!
Investmentfonds sind rechtlich und wirtschaftlich von der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) getrennt. Das Vermögen des Fonds wird in einem sogenannten Sondervermögen gehalten, das rechtlich unabhängig von der KVG ist. Dies bietet Insolvenzsicherheit für die Anleger.
Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) unterscheidet zwischen verschiedenen Anlegergruppen. Neben Privatanlegern können auch juristische Personen (z.B. Vermögensverwaltungen oder Versicherungen) in Fonds investieren. Diese werden als institutionelle Anleger bezeichnet.
Institutionelle Fondstranchen werden speziell für diese Anlegergruppe aufgelegt und haben in der Regel eine hohe Mindestanlagesumme (z.B. ab 1 Mio. €) sowie oft niedrigere laufende Kosten (TER). Investitionen unterhalb der Mindestanlagesumme sind nicht möglich.
In den meisten werden Fonds in mehreren Tranchen/Anteilsklassen aufgelegt: eine für Privatanleger und eine für institutionelle Anleger. Ob Ihr gewünschter Fonds eine institutionelle Tranche ist, können Sie in unserem Fondsfinder abfragen.
Der Investitionsgrad errechnet sich aus dem Fondsvermögen abzüglich der Barreserve des Fonds. Er entspricht dem Anteil des Fondvermögens, der in Wertpapieren, Immobilien, Derivaten oder anderen Assets angelegt ist.
Siehe "Depot"
Siehe "Fonds"
Seit April 2003 gilt in Deutschland nicht mehr die Wertpapierkennnummer (WKN), sondern die international geltende International Securities Identification Number, kurz ISIN.
Die ISIN setzt sich aus drei Elementen zusammen: einer zweistelligen Buchstabenfolge für das Land, zum Beispiel DE für Deutschland, folgt eine neunstellige Kennnummer und eine einstellige Prüfziffer. Bei in Deutschland aufgelegten Fonds und deutschen Wertpapieren werden der alten sechsstelligen WKN einfach die Kennbuchstaben DE und drei Nullen vorangestellt. Beispiel für die seit April 2003 auch in Deutschland geltende ISIN:
1. Länderkennung: 2-stelllig (Buchstaben)
2. Kennnummer: 9-stellig (Zahlen)
3. Prüfziffer: 1-stellig (Zahlen)
Beispiel: DWS Deutschland, ISIN: DE 000849096 2
Investmentfonds, die den religiösen Gesetzen der Scharia folgen. Sie halten sich bei ihrer Tätigkeit an eine Reihe strenger Verbote, darunter Zinsforderungen und Zinszahlungen, Spekulation, Investitionen in bestimmte Rohstoffe wie Schweinefleischprodukte oder Aktivitäten wie Glücksspiele.
Siehe auch "Abgeltungssteuer".
Einkünfte aus Kapitalvermögen (Kapitalerträge) unterliegen einem Steuerabzug an der Quelle. Dieser Steuerabzug wird als Kapitalertragsteuer (KESt) bezeichnet. Mit dem Einbehalt der Kapitalertragsteuer ist die Einkommensteuerschuld für Kapitalerträge beim Privatanleger - von Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich abgegolten, eine Veranlagung zur Einkommensteuer kommt für diese Kapitalerträge nicht mehr in Betracht. Daher wird bei diesem Steuerabzug mit abgeltender Wirkung auch von Abgeltungsteuer gesprochen, obwohl dieser Begriff im deutschen Steuerrecht nicht vorkommt.
Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft ist gemäß § 17 Kapitalanlagegesetzbuch ein Unternehmen mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung im Inland, dessen Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, inländische Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländische Alternative Investmentfonds zu verwalten.
Umgangssprachlich werden Kapitalverwaltungsgesellschaften häufig als „Fondsgesellschaften“ bezeichnet.
Kennzahlen entstehen durch die Auswertung und den Vergleich bestimmter Daten und geben als Indikatoren in verdichteter Form Auskunft über sonst nicht messbare Größen, wie z.B. den Erfolg eines Investmentfonds. Kennzahlen für Investmentfonds sind z.B.
Bei einem Kommissionsgeschäft werden Wertpapiere im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung gehandelt, d.h. ein Kommissionsgeschäft mit Fondsanteilen ist der Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen an der Börse. Kontrahent bei einem solchen Geschäft ist selten die Fondsgesellschaft, sondern meist ein anderer Anleger. Voraussetzung für ein Börsengeschäft ist die Anbindung der jeweiligen Depotbank an eine Börse.
Gegensatz: Festpreisgeschäft
Während manche Güter und Titel in ihrer Nachfrage und somit in ihrem Wert eine wechselseitige Beziehung haben (z.B. Nachfrage entweder nach einer Holzpelletsheizung oder nach einer Gasheizung), sind andere Titel voneinander abhängig (z.B. gleichzeitige Nachfrage nach Holzpelletsheizung und Holzpellets), und andere Titel hängen überhaupt nicht voneinander ab (z.B. Holzpelletsheizung und Wandtapete).
Der Korrelationskoeffizient ist ein Maß für die Entwicklung zwischen zwei Größen.
In unserem Fondsfinder finden Sie die Kennzahl "Korrelationskoeffizient".
Die Kosten des Investmentsparens unterteilen sich in Kosten, die dem Anleger direkt belastet werden, wie der Ausgabeaufschlag und eventuell anfallende Depotgebühren, und in Kosten, die dem Fonds belastet werden und damit letztlich zu Lasten der Wertentwicklung gehen. Hierzu zählen beispielsweise die Verwaltungsvergütung oder die Depotbankvergütung für die Verwahrung der im Fondsvermögen befindlichen Wertpapiere.
Viele Kosten wie Ausgabeaufschlag und Depotgebühren können Anleger sparen, indem über einen Online-Fondsvermittler wie FondsSuperMarkt investiert wird!
Früher waren die Börsen weniger international und es war für deutsche Anleger nicht so einfach, im europäischen Ausland oder in den USA zu investieren. Als wichtiger Zugang zu Wertpapieren anderer Länder wurden von den Kapitalanlagegesellschaften Länderfonds eingeführt. Länderfonds sind Investmentfonds, die ihre Anlagen (Aktien und/oder Anleihen) in einem einzigen Land tätigen.
Diese Zahl gibt an, wieviele Monate in Folge ein Fonds in der Vergangenheit Verluste erlitt.
Die laufenden Kosten eines Investmentfonds, früher auch Gesamtkostenquote oder Total Expense Ratio (TER) genannt, drückt die Summe der Kosten und Gebühren eines Fonds in Prozent des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Fondsgeschäftsjahres aus. Mit Ihnen werden die Verwaltungskosten des Fonds gedeckt (z.B. im Fondsvermögen entstandene Transaktionskosten, etc.).
Die Kosten sind im Rücknahmepreis enthalten, d.h. beim Blick in Ihr Depot sind diese bereits abgezogen sind und werden nicht separat abgebucht.
Die Kennzahl "Laufende Kosten" ermöglicht es dem Anleger, verschiedene Fondskonzepte und Fondsanbieter unter Kosten- und Vergütungsgesichtspunkten zu vergleichen. Die laufenden Kosten werden im im Rechenschaftsbericht, allen Verkaufsunterlagen, Werbematerialien sowie im Internet veröffentlicht. Sie finden die Kennzahl auch in unserem Fondsfinder.
Ein Laufzeitfonds bezieht sich auf eine spezifische Art von Investmentfonds, bei dem die Laufzeit oder Dauer des Fonds von Anfang an festgelegt ist. Anders als bei herkömmlichen offenen Investmentfonds, die in der Regel zeitlich unbegrenzt sind, haben Laufzeitfonds eine vordefinierte Lebensdauer.
Die Laufzeit wird bei der Gründung des Fonds festgelegt und kann beispielsweise 10, 15 oder 20 Jahre betragen. Während dieser Laufzeit sammelt der Fonds Geld von den Anlegern und investiert es gemäß der festgelegten Anlagestrategie. Nach Ablauf der Laufzeit erfolgt die Auflösung des Fonds, und das verbleibende Vermögen wird an die Anleger zurückgegeben.
Beispiele:
Ein Legal Entity Identifier ist eine global eindeutige Kennung für Rechtsträger im Finanzmarkt, die 2012 eingeführt wurde. Möchten Sie im Namen Ihres Unternehmen beispielsweise Börsen- und/oder ETF-Handel betreiben, ist es zuvor notwendig, einen LEI zu beantragen und der Depotbank mitzuteilen. Der LEI muss jährlich kostenpflichtig verlängert werden.
Der LEI besteht aus einer alphanumerischen Zeichenkombination, die jede juristische Person identifiziert, die am Finanzmarkt tätig ist. Diese Kennung wird international anerkannt und von der Global Legal Entity Identifier Foundation (GLEIF) verwaltet.
Wichtig zu wissen: Investmentfonds können von juristischen Personen ohne LEI gehandelt werden (Festpreisgeschäft).
Diese Strategie basiert auf dem Aufbau von Über- und Unterpositionen in Aktien unter Berücksichtigung verschiedener Auswahlkriterien.
Beispiel
UBS European Opportunity Unconstrained - WKN A1JYOP - ISIN LU0723564463
Der Maximum Drawdown oder auf deutsch der maximale Verlust gibt an, wie hoch der Verlust durch den Besitz des Fonds innerhalb eines Betrachtungszeitraumes maximal hätte sein können, also für den ungünstigsten Fall, dass der Fonds zum Höchststand gekauft und zum Tiefststand verkauft würde. Hat der Fonds nur positive Renditen erzielt, ist der maximale Verlust null. Die Kennzahl wird in Prozent ausgedrückt.
Nach dieser Kennzahl können Sie in unserem Fondsfinder selektieren.
Die Zeit, die ein Fonds benötigt, um vom Tiefstpreis wieder zum Höchstpreis zu gelangen, wird als Time To Recover, zu deutsch "Erholungszeit" bezeichnet.
Die Kennzahl wird oft in Verbindung mit dem Maximum Drawdown angegeben.
Sie finden die Kennzahl in unserem Fondsfinder.
Mikrofinanzfonds sind ein gesetzlich geregelter Fondstyp. Solche Fonds investieren ihr Fondsvermögen in Institute, die Mikrokredite an Kleinstgewerbetreibende in Schwellen- und Entwicklungsländern vergeben.
Mindestsumme, die beim Kauf von Fondsanteilen aufgewendet werden muss. Die Höhe der Mindestanlage kann von Fonds zu Fonds unterschiedlich sein und ist auch davon abhängig, ob ein Ansparplan (Fondssparplan) oder eine Einmalanlage getätigt wird.
Mischfonds, auch "Gemischte Fonds" genannt, investieren ihr Vermögen in Aktien und festverzinslichen Wertpapieren sowie in anderen Geldanlageformen. Je nach Ausrichtung sind Höchst- und/oder Mindestgrenzen für die verschiedenen Anlageklassen festgelegt. Mit einem Mischfonds kann eine optimale Risikostreuung zwischen den einzelnen Anlageformen erreicht und flexibler auf Veränderungen des Marktumfelds eingegangen werden.
Ist ein Wertpapier oder Fonds vom Gesetzgeber ausdrücklich als "mündelsicher" eingestuft, so ist es für die Geldanlage für Mündel zugelassen. Ein bestellter Betreuer, Pfleger oder Vormund ist verpflichtet, das Geld seines Mündels, welches nicht laufend benötigt wird, nahezu risikofrei anzulegen.
Nachhaltige oder ethische Geldanlagen berücksichtigen neben ökonomischen auch soziale, ökologische und die Unternehmensführung betreffende Kriterien. Bei dieser Form der Geldanlage interessieren sich Anleger nicht nur für den finanziellen Gewinn, sondern auch für die Auswirkungen auf beispielsweise die Natur, auf Arbeitsbedingungen in Fabriken oder auf soziale Standards in Entwicklungsländern. Nachhaltig orientierte Fonds wählen somit nur Aktien und Anleihen von Unternehmen sowie Staaten aus, die festgelegte nachhaltige Aspekte erfüllen.
Unter dem Nettoinventarwert eines Investmentfonds versteht man sein Netto-Fondsvermögen. Dies ergibt sich aus der aktuellen Bewertung aller Wertpapiere, Guthaben oder Immobilien abzüglich eventueller Verbindlichkeiten des Fonds.
Teilt man den Nettoinventarwert des Fonds durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile, erhält man den Nettoinventarwert pro Fondsanteil. Häufig ist dieser auch mit seiner englischen Bezeichnung Net Asset Value in Publikationen beschrieben. In Tabellen mit Fondspreisen wird oftmals die Abkürzung NAV (Net Asset Value) benutzt. Der aktuelle NAV eines Fondsanteils ist der Rücknahmepreis des Fonds. Er wird in der Regel täglich durch die Depotbank des Fonds berechnet.
Die NV-Bescheinigung wird vom Wohnsitzfinanzamt ausgestellt, wenn die Person voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt wird, z. B. bei Kindern oder Rentnern/Pensionären. Die Nichtveranlagungsbescheinigung gilt in der Regel für das Jahr der Antragstellung und die beiden folgenden Kalenderjahre. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bank, bei der Sie steuerpflichtige Kapitalerträge z.B. aus Investmentfonds erhalten, eine solche NV-Bescheinigung rechtzeitig vor dem Zufluss der Kapitalerträge für die Freistellung benötigt. Legen Sie Ihrer Bank einfach eine Kopie Ihrer NV-Bescheinigung vor.
Offene Investmentfonds, auch "Open-End-Fonds" genannt, sind eine Form von Investmentfonds, die in der Regel keine feste Laufzeit haben. Im Gegensatz zu geschlossenen Fonds, bei denen die Anzahl der ausgegebenen Anteile begrenzt ist und nur in begrenztem Umfang neue Anteile ausgegeben werden, können bei offenen Investmentfonds unbegrenzt neue Anteile ausgegeben oder zurückgenommen werden.
Offene Investmentfonds zeichnen sich durch folgende Merkmale aus
Im Fondsfinder finden Sie Informationen zu allen in Deutschland zum Handel zugelassenen offenen Investmentfonds.
Offene Immobilienfonds sind im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierte Sondervermögen. Sie investieren in der Regel in Gewerbeimmobilien wie zum Beispiel Bürohäuser, Einkaufszentren, Logistik- und Hotelgebäude oder in Wohnimmobilien an verschiedenen Standorten. Der Anleger kann Anteile jederzeit kaufen und wieder - unter Einhaltung der geltenden Mindesthaltedauer und Kündigungsfristen - verkaufen. Siehe auch "Immobilienfonds".
Prozentuale Veränderung des Wertes einer Vermögensanlage (z.B. einer Aktie oder eines Investmentfonds) in einem bestimmten Zeitraum unter Berücksichtigung der Ausschüttung. Kosten des Anlegers wie Ausgabeaufschlag oder Depotgebühren werden nicht berücksichtigt. Bei Investmentfonds wird die Performance und damit die Leistung des Fondsmanagements häufig mit dem zugrunde liegenden Vergleichsindex (Benchmark) verglichen.
Ein Fondsmanager kann eine zusätzliche Performance Fee (erfolgsabhängige Vergütung) erhalten, wenn der von ihm verwaltete Investmentfonds bestimmte Ziele erreicht oder übertrifft. Die Performance Fee wird dem Fondsmanager zu Lasten der Performance gezahlt.
Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Investmentfondsanteilen, die bis zur Cut-Off-Zeit bei der Kapitalanlagegesellschaft oder der Vertriebsstelle eingegangen sind, werden je nach Preisfeststellung noch am selben Tag (t+0), am nächsten Bewertungstag (t+1) oder an dem von der Kapitalanlagegesellschaft bestimmten Bewertungstag abgerechnet.
Siehe "Basisinformationsblatt"
Publikumsfonds sind Investmentfonds, die einem breiten Anlegerkreis zugänglich sind, weshalb sie auch als "Publikumsfonds" oder "Retailfonds" bezeichnet werden. Diese Fonds richten sich an die breite Öffentlichkeit und sind darauf ausgerichtet, Kapital von einer Vielzahl privater Anleger zu sammeln. Publikumsfonds sind eine Form von Investmentfonds, die in verschiedene Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente oder Immobilien investieren.
Im Folgenden sind einige wichtige Merkmale von Publikumsfonds aufgeführt:
Beispiele für Publikumsfonds sind Investmentfonds, die in Aktien, Anleihen, Immobilien oder eine Kombination verschiedener Anlageklassen investieren. Sie sind eine beliebte Option für Privatanleger, die ihr Portfolio diversifizieren und von einem professionellen Fondsmanagement profitieren möchten.
Gegensatz: Institutionelle Fonds oder Spezialfonds
Beim Quintilsranking werden die Fonds in bestimmte Kategorien eingeteilt, um sie miteinander vergleichbar zu machen. Anschließend wird die vergangene Wertentwicklung mit der Wertentwicklung der anderen Fonds derselben Kategorie verglichen. Der Anleger erhält einen aussagekräftigen Vergleich der bisherigen Performance eines oder mehrerer Fonds.
Beispiel: Quintilsranking auf 3 Jahre: 12/265
Bedeutung: Der Fonds ist mit insgesamt 264 anderen Fonds vergleichbar und hat über die letzten drei Jahre im Vergleich zu den anderen Fonds die 12. beste Performance erzielt.
In unserem Fondsfinder finden Sie Angaben zum Quintilsranking.
Das Ranking von Investmentfonds bezieht sich darauf, wie gut oder schlecht ein bestimmter Fonds im Vergleich zu seinen Peers abschneidet. Investmentfonds werden häufig anhand ihrer historischen Wertentwicklung, ihres Risikoprofils und anderer Faktoren bewertet.
Nachfolgend sind einige gängige Kriterien aufgeführt, nach denen Fonds bewertet werden
Das Rating von Investmentfonds bezieht sich auf die Beurteilung und Bewertung von Fonds durch unabhängige Ratingagenturen. Diese Agenturen analysieren verschiedene Aspekte von Investmentfonds und geben Empfehlungen oder Bewertungen ab, die Anlegern bei ihren Anlageentscheidungen helfen können.
Nachfolgend einige wichtige Punkte im Zusammenhang mit dem Rating von Investmentfonds:
Es ist wichtig zu beachten, dass Ratings zwar nützliche Informationen liefern können, aber nicht die einzige Grundlage für Anlageentscheidungen sein sollten. Anleger sollten ihre eigenen Anlageziele, Risikotoleranz und langfristigen Pläne berücksichtigen und Ratings als eine von mehreren Informationsquellen nutzen.
Die Rendite gibt das Verhältnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld- oder Kapitalanlage an und wird in der Regel in Prozent und pro Jahr (p.a.) angegeben. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. Der Begriff ist jedoch nicht eindeutig definiert, so dass eine Zuordnung zu einem bestimmten Markt kaum möglich ist. Es gibt verschiedene Arten von Renditen, wobei bei einer Geld- oder Kapitalanlage immer das mit der Rendite verbundene Risiko berücksichtigt werden muss.
Rentenfonds, auch Anleihefonds genannt, sind Investmentfonds, die in eine breite Palette von festverzinslichen Wertpapieren investieren. Diese festverzinslichen Wertpapiere, auch Renten oder Anleihen genannt, werden von verschiedenen Emittenten begeben, darunter Regierungen, Unternehmen und andere Institutionen. Rentenfonds bieten Anlegern eine Möglichkeit, in Anleihen zu investieren, ohne direkt einzelne Anleihen zu kaufen.
Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen eines Arbeitnehmers und der Höhe seiner Rente. Dabei gilt: Je höher das Einkommen, desto größer die Rentenlücke. Um die Lücke zu schließen und damit den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten, sollte daher rechtzeitig für das Alter vorgesorgt werden, z.B. durch den frühzeitigen Erwerb von Investmentfonds, Immobilien etc.
Die Risikobereitschaft der Kunden kann zwischen Risikoscheue, wenn jedes Verlustrisiko vermieden wird, und Risikofreude liegen. Die Einstufung eines Fonds in eine betimmte Risikoklasse ist die Einordnung von vorgegebenen Risikoprofile. So lassen sich Fonds und die damit verbundenen Risiken, die der Anleger eingeht, untereinander vergleichen.
Mit der Kennzahl SRRI (Synthetic Risk and Reward Indicator) wird das Risiko eines Fonds anhand seiner Schwankungsbreite (Volatilität) in der Vergangenheit in 7 verschiedene Risikostufen unterteilt.
Nach dieser Kennzahl können Sie die Fonds in unserem Fondsfinder selektieren.
Beim Risikomanagement wird durch den Einsatz verschiedener Strategien (unter anderem durch derivative Finanzinstrumente) versucht, das Risiko einer Investition einzugrenzen. Zusätzlich ist die Risikostreuung (Diversifikation) ein zweckmäßiges Mittel zur Verminderung der Risiken, die bei Kapitalanlagen zwangsläufig auftreten.
Vier Strategien lassen sich dabei unterscheiden:
Streuung der Kapitalanlagen zum Zweck größtmöglicher Sicherheit gegen Verlustrisiken und die Gefahr von Ertragseinbußen. Durch eine breite geografische, währungs-, branchenbezogene und betriebliche Verteilung der einzelnen Anlagen wird ein optimaler Risikoausgleich angestrebt, auch als Diversifikation bezeichnet.
Fonds, die das Fondsvermögen entweder in Wertpapieren von Unternehmen anlegen, die im Rohstoffsektor (z.B. Gold, Bergbau, Öl) tätig sind, oder die über Derivate an der Entwicklung einzelner Rohstoffe partizipieren.
Anleger können ihre Anteile an offenen Fonds börsentäglich verkaufen. Die Kapitalanlagegesellschaft ist gesetzlich dazu verpflichtet, diese Anteile zurückzunehmen. Dadurch ist der Anleger schnell liquide.
Der Rücknahmepreis (auch als Rückgabepreis bezeichnet) bei Investmentfonds ist der Preis, zu dem Anleger Fondsanteile zurückgeben oder verkaufen können. Er repräsentiert den Wert der Anteile, den die Anleger für ihre Rückgabe erhalten. Der Rücknahmepreis ist einer von zwei Preisen, die für Fondsanteile berechnet werden, der andere ist der Ausgabepreis.
Sachwerte haben einen materiellen Wert, bei dem ein gleichbleibender Wert, oder sogar eine Wertsteigerung nahe liegt. Der Unterschied zum Geldwert ist einfach: Sachwerte kann man anfassen, während Geldwerte (z.B. Tagesgeldkonto) entweder aus Papier bestehen oder in Form von digitalen Zahlen dargestellt werden.
Sachwerte sind zum Beispiel Immobilien, Flugzeuge oder Schiffe, Edelmetalle oder auch Solar-/Windparks.
Sachwerte sind im Gegensatz zu Geldwerten weitgehend inflationsunabhängig, unabhängig vom herrschenden Zinsniveau und unabhängig von Börsenschwankungen.
Siehe "Islamische Fonds"
SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area (einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Ein wesentliches Merkmal von SEPA ist die Verwendung von International Bank Account Number (IBAN) und International Bank Identifier Code (BIC) anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl.
Die Sharpe Ratio, auch Reward-to-Variability-Ratio genannt, misst den Überschussertrag eines Fonds gegenüber einer Festgeldanlage und teilt diese Differenz durch die Volatilität des Fonds. Eine positive Kennzahl zeigt an, dass gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage (z.B. Festgeld) eine höhere Rendite erreicht wurde. Eine negative Sharpe Ratio bedeutet, dass eine niedrigere Rendite gegenüber einer Festgeldanlage erwirtschaftet wurde. Sie ist eine der bekanntesten Kennzahlen der Performancemessung (Leistungsmessung). Eine hohe Sharpe Ratio sagt aus, dass das übernommene Risiko, im Verhältnis zur erwirtschafteten Rendite, klein war. Dadurch wird die Kennzahl zu einem Maß für die Qualität des Fondsmanagements.
Nach dieser Kennzahl können Sie die Fonds in unserem Fondsfinder selektieren.
Side Pockets - zu Deutsch "Seitentaschen" - entstehen, wenn Vermögensgegenstände innerhalb eines Fondsvermögens illiquide geworden sind.
Insbesondere aufgrund von Sanktionen - zuletzt im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt - kann es vorkommen, dass bestimmte Aktien nicht mehr an der Börse gehandelt werden können und somit illiquide werden. Eine Preisfeststellung für diese Aktien ist dann nicht mehr möglich.
Damit der Fonds weiterhin Aufträge, wie z.B. Rückgaben von Fondsanteilen (Verkäufe) durch die Fondsanleger, bedienen kann, müssen die illiquiden Werte zunächst ausgesondert werden. Die liquiden Teile des Fonds können (in der Regel) weiterhin gehandelt werden, während die Side Pockets mit dem illiquiden Teil des Portfolios bis zur Abwicklung und Liquidation durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) nicht mehr gehandelt werden können.
"Small Caps" bezieht sich auf Unternehmen mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung, also solche mit kleineren Börsenwerten im Vergleich zu großen, etablierten Unternehmen. Small-Cap-Aktien gelten oft als riskanter, können jedoch auch höheres Wachstumspotenzial bieten. Wenn es um Fonds geht, die in Small Caps investieren, spricht man von Small-Cap-Fonds.
Wichtige Aspekte im Zusammenhang mit Small-Cap-Fonds
Ein "Soft Closing" oder "Soft Close" bei Investmentfonds ist eine Maßnahme, die von Fondsgesellschaften ergriffen wird, um den Zufluss neuer Gelder in einen Fonds zu begrenzen. Diese Maßnahme wird ergriffen, um die Interessen der bestehenden Anleger zu schützen und sicherzustellen, dass der Fondsmanager weiterhin effizient und im besten Interesse aller Anleger arbeiten kann.
Eckpunkte des Soft Closing
Soft Closings sind nicht ungewöhnlich, insbesondere bei aktiv verwalteten Fonds oder Fonds, die in weniger liquide Anlageklassen investieren. Anleger, die an einem Fonds interessiert sind, sollten sich darüber informieren, ob Soft Closures vorgesehen sind und wie sich diese auf ihre Anlage auswirken könnten. Es ist wichtig, die Mitteilungen der Fondsgesellschaften aufmerksam zu verfolgen, um über mögliche Änderungen in Bezug auf Soft Closings informiert zu sein.
Deutsche offene Investmentfonds werden typischerweise als "Sondervermögen" aufgelegt. Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens werden von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Verwahrstelle verwahrt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet das Sondervermögen treuhänderisch für die Anleger und getrennt von ihrem eigenen Vermögen. Der Anleger ist somit bei Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft vor dem Verlust seiner Fondsanteile geschützt.
Siehe "Freistellungsauftrag".
Ein Fondssparplan ist eine Anlagestrategie, bei der Anleger regelmäßig Geld in einen Investmentfonds einzahlen. Im Gegensatz zu einer Einmalanlage wird bei einem Fondssparplan in festgelegten Zeitabständen (z.B. monatlich) ein fester Betrag investiert. Diese Strategie ermöglicht den Anlegern einen langfristigen Vermögensaufbau, da sie von den Vorteilen des so genannten Cost-Average-Effekts profitieren können.
Merkmale und Vorteile von Fondssparplänen
Siehe "Arbeitnehmersparzulage".
Unter Sperrfrist im Zusammenhang mit vermögenswirksamen Leistungen (VL) versteht man den Zeitraum, in dem der Anleger seinen VL-Vertrag nur zulagenschädlich kündigen kann. Die Sperrfrist beträgt bei VL-Verträgen 7 Jahre, d.h. nach Ablauf dieser 7 Jahre kann der Anleger ohne Verlust der Arbeitnehmersparzulage über sein Depot verfügen.
Die Geldanlage in Spezialfonds ist prinzipiell nur institutionellen Anlegern möglich. Oftmals ist die Anzahl an anlegenden Institutionen begrenzt und eine Geldanlage erst ab 10 Millionen Euro möglich. Typische institutionelle Investoren sind Banken, Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungsunternehmen und Kirchen.
Private Anleger können ihr Geld in Publikumsfonds (Retailfonds) anlegen.
"SRRI" steht für "Synthetic Risk and Reward Indicator" und ist ein Indikator für synthetisches Risiko und Rendite. Dieser Indikator wird im Zusammenhang mit Investmentfonds verwendet und soll Anlegern helfen, das Risikoprofil eines Fonds besser zu verstehen.
Der SRRI ist eine Zahl auf einer Skala von 1 bis 7, wobei 1 ein niedriges Risiko und 7 ein hohes Risiko darstellt. Die Einstufung basiert auf der Volatilität der historischen Wertentwicklung des Fonds. Ein niedriger SRRI deutet darauf hin, dass der Fonds als relativ sicher gilt, während ein höherer SRRI auf höheres Risiko hinweist.
Die Steuer-ID ist eine 11-stellige Identifikationsnummer, die für die Übermittlung Ihrer Steuerdaten zwischen Ämtern und Institutionen benötigt wird. Jede Person erhält sie bei der Geburt vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zugeteilt. Im europäischen Ausland wird diese IdNr ebenfalls vergeben und heißt Tax Identification Number (TIN).
Bitte geben Sie Ihre Steuer-Identifikationsnummer bei der Depoteröffnung, bei Depoteinzügen und bei der Erteilung eines Freistellungsauftrages an. Ihre Steuer-ID finden Sie auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung, Steuererklärung oder auf dem Mitteilungsschreiben des BZSt.
Unter Angabe Ihrer Steuernummer korrespondieren Sie mit Ihrem zuständigen Finanzamt und reichen Ihre Steuererklärung ein. Sie dient als Aktenzeichen bei Ihrem Finanzamt.
Sie erkennen Ihre Steuernummer an einer 10- bis 11-stelligen Ziffernfolge, die oft durch zwei Schrägstriche getrennt ist, z.B. 123/456/78910.
Siehe "Tausch"
Anleger, die von einem Fonds in einen anderen wechseln möchten (auch Switchen genannt), können einen Fondstausch vornehmen. Dieser wird oftmals als Zug-um-Zug-Geschäft abgewickelt. Bei einigen Anbietern erhalten Sie in diesem Fall nur einen reduzierten Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie, genau wie beim Kauf, den vollen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.
Steuerrechtlich gesehen handelt es sich bei einem Fondstausch um einen Verkauf und einen Kauf.
Als Ausgleich für die bereits auf Fondsebene erhobenen Steuern und für den Wegfall der Anrechenbarkeit der ausländischen Quellensteuer gibt es seit 2018 die Teilfreistellung. Dadurch bleibt ein bestimmter Teil der Fondserträge für den Anleger steuerfrei. Die Höhe der Teilfreistellung richtet sich danach, wie der Fonds investiert:
Die Teilfreistellung finden Anwendung bei Ausschüttungen, Veräußerungsgewinnen und bei der Abbuchung von Vorabpauschalen.
Für die Klassifikation als Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds und damit für die Höhe der Teilfreistellungen sind die Angaben im Verkaufsprospekt maßgeblich.
Themenfonds investieren schwerpunktmäßig in ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Sektor, wie z.B. Wasser, Infrastruktur oder Scharia-konforme Werte. So können Anleger in Bereiche investieren, die ihnen persönlich wichtig sind oder in denen sie ein besonderes Wachstumspotenzial sehen. Themenfonds investieren hauptsächlich in Aktien.
Ein thesaurierender Fonds ist ein Investmentfonds, bei dem die erwirtschafteten Erträge und Zinsen nicht an die Anleger ausgeschüttet werden, sondern im Fonds verbleiben. Stattdessen werden diese Erträge automatisch wieder angelegt, indem für den entsprechenden Betrag zusätzliche Fondsanteile erworben werden. Dieser Vorgang wird auch als "Thesaurierung" bezeichnet.
Merkmale eines thesaurierenden Fonds
Bei der Thesaurierung werden die Erträge eines Fonds nicht ausgeschüttet, sondern wieder angelegt (thesauriert). Die Thesaurierung führt zu einer Erhöhung des Fondsvermögens und damit automatisch zu einer Erhöhung des Anteilspreises.
Der Tracking Error drückt die Standardabweichung zwischen der Rendite eines Portfolios, z.B. eines Fonds, und der Rendite seiner Benchmark (Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolgs) aus. Er ist somit ein Maß für die Abweichung der Wertentwicklung eines Investmentfonds von seiner Benchmark. Je höher der Tracking Error, desto größer ist die durchschnittliche Abweichung der Fondsperformance von der Performance des Vergleichsindex.
Die alte Börsenweisheit „Hin und her macht Taschen leer“ hat auch etwas mit Transaktionskosten zu tun. Denn bei jedem Wertpapiergeschäft können Kosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Ordergebühren etc.) anfallen. Die depotführende Bank/Sparkasse/Fondsvermittler oder die Fondsgesellschaft können diese beim Kauf oder Verkauf von Fonds erheben. Transaktionskosten werden von Anlegern häufig nicht berücksichtigt. Sie bestimmen aber die Rendite mit.
Übersteigen die Kosten die Rendite, ist die Anlage unrentabel. Die Höhe der Kosten kann entweder fix sein oder sich prozentual an der Höhe der getätigten Transaktion orientieren.
FondsSuperMarkt erhebt keine Transaktionskosten und auch unsere Depotbanken verzichten in fast allen Fällen darauf!
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist die Rückgabe von Anteilen an Offenen Immobilienfonds, die bis zum 21. Juli 2013 erworben wurden, nur bis zu einem Betrag von 30.000 € pro Kalenderhalbjahr möglich.
Soweit die Rückgabe den Gegenwert von 30.000 € pro Kalenderhalbjahr übersteigt oder der Erwerb der Anteile nach dem 21. Juli 2013 erfolgte, ist eine unwiderrufliche Rückgabeerklärung mit einer Frist von 12 Monaten abzugeben. Darüber hinaus ist die Rückgabe von Anteilen, die nach dem 1. Januar 2013 erworben wurden, erst nach einer Mindesthaltefrist von 24 Monaten möglich.
Wichtig: Ein Widerruf des Verkaufsauftrages ist nach Eingang bei der Bank nicht mehr möglich. Depotüberträge oder sonstige Verfügungen sind nach Abgabe einer unwiderruflichen Rückgabeerklärung nicht mehr möglich.
Anleger, die in Amerika steuerpflichtig sind (z.B. durch US-Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in den USA), haben es in Deutschland schwer, eine Bank zu finden, die für sie ein Depot führt. Grund dafür sind die strengen Auflagen durch FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act, ein US-amerikanisches Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung), die deutsche Banken erfüllen müssen.
Über FondsSuperMarkt können auch Personen mit persönlichem Bezug zu den USA unter bestimmten Voraussetzungen ein Depot eröffnen und Fonds zu vergünstigten Konditionen erwerben.
Der Verkaufsprospekt eines Investmentfonds enthält alle Informationen, die für die Beurteilung der Anlage in den Investmentfonds wesentlich sind. Er muss dem Erwerber von Anteilen zusammen mit dem Jahresbericht und gegebenenfalls dem Halbjahresbericht vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden. Der Verkaufsprospekt wird zusammen mit den Vertragsbedingungen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt bzw. genehmigt.
Den Verkaufsprospekt aller Fonds finden Sie in unserem Fondsfinder in der Rubrik "Publikationen & Kosten"
In Deutschland gibt es für Privatanleger den sogenannten "Verlustverrechnungstopf", auch "Verlusttopf" genannt. Dieser Verrechnungstopf ermöglicht es Anlegern, Verluste aus bestimmten Kapitalanlagen, darunter auch Investmentfonds, mit Gewinnen steuermindernd zu verrechnen. Es handelt sich dabei um steuerliche Verlustverrechnungsmöglichkeiten.
Wichtige Punkte zum Verlustverrechnungstopf für Investmentfonds
Es wird empfohlen, sich bei steuerlichen Fragen und der Nutzung des Verlustverrechnungstopfes professionell beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass die individuelle Situation des Anlegers berücksichtigt wird.
Bei einem Vermittlerwechsel benennen Sie Ihrer Bank einen (anderen) Berater/Vermittler für Ihr bestehendes Depot. Mit FondsSuperMarkt als Vermittler profitieren Sie bei insgesamt 6 verschiedenen Partnerbanken von dauerhaften Sonderkonditionen beim Fondssparen:
Ein Vermittlerwechsel ist einfach, kostenlos und Ihr Depot bleibt unverändert bestehen.
Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind Geldleistungen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum Arbeitsentgelt gewähren können. Diese Leistungen sollen die Vermögensbildung der Arbeitnehmer fördern. Eine Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen anzulegen, ist die Investition in Investmentfonds.
Für die Verwaltungs- und Managementtätigkeit im Zusammenhang mit einem Fonds erhält die Kapitalanlagegesellschaft eine Verwaltungsvergütung. Sie wird über das jeweilige Sondervermögen verrechnet. Die maximalen Höchstgrenzen für die Verwaltungsvergütung finden sich in den Verkaufsprospekten. Siehe auch "Laufende Kosten".
Die Volatilität bei Investmentfonds bezieht sich auf die Schwankungen der Wertentwicklung des Fonds über einen bestimmten Zeitraum. Ein Fonds wird als volatil bezeichnet, wenn sein Kurs stark schwankt.
Nach dieser Kennzahl können Sie die Fonds in unserem Fondsfinder selektieren.
Mit der Vorabpauschale werden thesaurierte Erträge besteuert. Die Vorabpauschale beträgt 70 Prozent des Basiszinssatzes, der von der Bundesbank amtlich bekannt gegeben wird (Jahr 2024: 2,29 Prozent). Allerdings ist die Vorabpauschale auf den Wertzuwachs im Kalenderjahr begrenzt - es wird also nicht besteuert, was gar nicht erwirtschaftet wurde.
Die Abgeltungssteuer auf die Vorabpauschale wird zu Beginn des Folgejahres entweder durch Abbuchung vom Konto oder durch Verkauf der Fondsanteile beglichen.
Die Wertentwicklung ist das rechnerische Ergebnis einer Vermögensanlage in einem bestimmten Zeitraum. Je nach gewähltem Zeitraum fällt die prozentuale bzw. absolute Wertentwicklung unterschiedlich aus. Anleger nutzen häufig auch die Form von Performance-Charts, um sich einen Überblick über die Wertentwicklung in der Vergangenheit zu verschaffen.
Grundlage für die Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds ist in der Regel der Anteilwert.
Die Wertentwicklung von Investmentfonds kann schwanken und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einige wichtige Punkte zur Wertentwicklung von Investmentfonds:
Es ist wichtig zu beachten, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit keine Garantie für zukünftige Ergebnisse ist.
Die Wertpapierkennnummer ist eine sechsstellige eindeutige Kennung für Wertpapiere in Deutschland. Sie wird neben der internationalen Wertpapierkennnummer ISIN (International Securities Identification Number) verwendet. Sowohl WKN als auch ISIN identifizieren einen Fonds eindeutig.
Beispiele
DWS Top Dividende - WKN 984811 - ISIN DE0009848119
Flossbach von Storch Multiple Opportunities - WKN A0M430 - ISIN LU0323578657
PRIMA Global Challenges - WKN A0JMLV - LU0254565053
Die Wesentlichen Anlegerinformationen (WAI) waren gesetzlich vorgeschriebene Dokumente für Fonds-Produkte mit klaren Vorgaben zu Inhalt und Aufbau.
Sie haben den vereinfachten Verkaufsprospekt abgelöst und mussten bis zum 31.12.2022 für jeden Investmentfonds, auf den sich eine Kaufempfehlung bezieht, rechtzeitig vor Geschäftsabschluss zur Verfügung gestellt werden. Die WAI wurden per 01.01.2023 durch das Basisinformationsblatt (BIB) abgelöst.
Die aktuellen Verkaufsunterlagen aller Fonds finden Sie in unserem Fondsfinder.
Die Wiederanlage von Erträgen bei Investmentfonds bezieht sich darauf, dass erzielte Erträge wie Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne nicht als Bargeld auf dem Konto des Anlegers verbleiben, sondern direkt in den ausschüttenden Fonds reinvestiert werden.
Die Wiederanlage der Ausschüttung erfolgt in der Regel automatisch in den Depots unserer Partnerbanken. Der Anleger erhält auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Anteilsbruchteile in sein Depot eingebucht.
Der Zinseszinseffekt ist ein grundlegender finanzieller Begriff, der sich auf die exponentielle Akkumulation von Zinsen oder Erträgen auf das ursprüngliche Kapital bezieht. Der Effekt tritt auf, wenn die erwirtschafteten Zinsen oder Erträge nicht entnommen werden, sondern sich im Laufe der Zeit akkumulieren und zum ursprünglichen Kapital addieren. Im Zusammenhang mit Investmentfonds spielt der Zinseszinseffekt eine wichtige Rolle bei der langfristigen Kapitalbildung. Einige wesentliche Aspekte:
Der Zinseszinseffekt ist ein mächtiges Konzept, das die Bedeutung langfristiger und kontinuierlicher Investitionen unterstreicht.
Rufen Sie uns gerne an!
Montag - Donnerstag: 8 - 18 Uhr
Freitag: 8 - 17 Uhr