Hochzinsanleihen sind Anlageinstrumente, die von Ländern oder Unternehmen ausgegeben wurden, bei denen externe Ratingagenturen ein höheres Risiko eines Zahlungsausfalls sehen. Um dieses größere Risiko zu kompensieren, bieten diese Anleihen in der Regel höhere Zinssätze als Anleihen mit einem besseren Rating.
Als Investoren denken wir oft in einzelnen Assetklassen, statt das Anlageuniversum als Ganzes zu sehen. Doch wer Assetklassen-übergreifend denkt, trifft manchmal klügere Entscheidungen. Denken wir etwa an High-Yield-Anleihen und US-Aktien. Sie haben viel gemeinsam, aber natürlich gibt es auch große Unterschiede. Zunächst einmal sind es verschiedene Assetklassen, und in der Investmentwelt sind Assetklassengrenzen oft recht starr.
So handelt es sich bei Hochzinsanleihen 1 und Aktien zwar um verschiedene Anlageprodukte. Die Risiko-Ertrags-Profile von High-Yield-Anleihen und Aktien ähneln sich aber stärker, als die meisten glauben. Was spricht dagegen, die beiden Assetklassen als Wettbewerber zu sehen? Wir meinen sogar, dass High-Yield-Anleihen eine weniger volatile Alternative zu Aktien sein können. Carl Whitbeck, globaler Leiter High Yield und US Anleihen und seit 2002 bei AXA IM, sagt dazu: „Mit Hochzinsanleihen kann eine aktienähnliche Rendite erzielt werden – und das mit deutlich geringerer Volatilität“. 2
Auch wenn US-Aktien 2019 High-Yield-Anleihen hinter sich ließen, lag High Yield in den letzten 20 Jahren vor dem S&P 500 (mit 7,01% gegenüber 6,33% Ertrag p.a.). Und trotz der engen Korrelation zwischen den beiden Assetklassen (0,65 in den letzten 20 Jahren) gibt es deutliche Unterschiede bei der Volatilität: US-High-Yield ist mit 8,96% längst nicht so volatil wie Aktien mit 14,53%.3
Um mit Aktien etwas zu verdienen, müssen Unternehmensgewinne oder Bewertungen steigen. „Als High-Yield-Investor ist die Rendite dahingegen zuverlässiger, da sie von der Couponzahlung4 abhängt“, sagt Whitbeck.
Der AXA World Funds US High Yield Bonds Fund möchte die Ertragsfaktoren am amerikanischen High-Yield-Markt nutzen – und damit Investoren die Möglichkeit geben, Erträge über denen des gesamten US-Anleihemarktes zu erzielen.
1)Hochzinsanleihen sind Anlageinstrumente, die von Ländern oder Unternehmen ausgegeben wurden, bei denen externe Ratingagenturen ein höheres Risiko eines Zahlungsausfalls sehen. Um dieses größere Risiko zu kompensieren, bieten diese Anleihen in der Regel höhere Zinssätze als Anleihen mit einem besseren Rating. High-Yield-Anleihen sind Unternehmensanleihen mit einem Kreditrating unter BBB oder Baa3. Sie sind meist volatiler als Investmentgrade-Anleihen, und ihre Ausfallrisiken sind höher.
2)Volatilität: Diese Kennzahl gibt an, wie stark die Wertentwicklung eines Fonds oder eines Vergleichsindex um den langfristigen Durchschnitt geschwankt hat.
Morningstar Rating: 5 Sterne
(Stand: 31.05.2020)
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Rentenfonds Unternehmensanleihen - WKN A0LG4T - ISIN LU0276014999
Rentenfonds Unternehmensanleihen - WKN A0LG4U - ISIN LU0276013082
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